Antibiotika richtig verstehen, vermitteln und verwenden.

Das Informationsportal Antibiotika auf ABCoach.info sammelt für die breite Bevölkerung zentral die wichtigsten Informationen und Inhalte zum Thema Antibiotika. Gegen die wachsende Gefahr der Antibiotikaresistenzen können wir nur gemeinsam bestehen. In Kombination mit der kostenlosen App antibiotika.coach kann jeder dabei mithelfen Resistenzen zu vermeiden.
 

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Die Kampagne "Richtig ist wichtig" unterstützt Fachleute wie Laien bei der richtigen Anwendung von Antibiotika.

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Die wichtigsten Informationen vor der Antibiotika-Einnahme:


Hör auf deinen Arzt und Apotheker!

Antibiotika sollten ausschliesslich eingenommen werden, wenn ein Arzt oder eine Ärztin diese aufgrund einer bakteriellen oder parasitären Infektion verschrieben hat.

Dauer, Rhythmus, Konzentration, Menge und Wirkstoff müssen möglichst exakt eingehalten werden, um den Therapieerfolg zu fördern und die Resistenzbildung zu vermeiden

Oft sind die Beschwerden bereits am zweiten Tag der Einnahme wesentlich besser oder sogar verschwunden. Das bedeutet, der Körper hat die Infektion unter Kontrolle, potente Reste der Bakterien sind jedoch noch vorhanden. Damit das Antibiotikum aber auch diese unschädlich machen kann, muss der Patient es noch so lange weiter einnehmen, wie es der Arzt empfohlen hat.


Interaktionen und Nebenwirkungen

Da Breitspektrum-Antibiotika ebenso gesunde Bakterien beeinträchtigen, kann es bei gewissen Antibiotika zu Schwindel, Übelkeit und Erbrechen kommen.

Gewisse Lebensmittel können die Wirkung der Antibiotika beeinträchtigen. Auf Milch, kalziumreiches Mineralwasser und die Grapefruit, sollte während der Therapie verzichtet werden.

Der Wirkstoff kann nützliche Bakterien im Darm zerstören und bei Frauen auch in der Scheide. Das führt öfters zu Durchfall und Scheidenpilz.

Alkohol sollte man während der Antibiotikatherapie vermeiden, weil die begleitende Entzündung die Durchblutung im Körper intensiviert und sich der Alkohol dadurch viel schneller verteilt.

Fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker nach weiteren möglichen Reaktionen, Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten - wie zum Beispiel der Antibaby-Pille! - und prophylaktische Produkte für die Vermeidung von Nebenwirkungen.