ABCoach.info:
Antibiotika gemeinsam verstehen


Das Informationsportal Antibiotika auf ABCoach.info sammelt für die breite Bevölkerung zentral die wichtigsten Informationen und Inhalte zum Thema Antibiotika. Gegen die wachsende Gefahr der Antibiotikaresistenzen können wir nur gemeinsam bestehen. In Kombination mit der kostenlosen App AB.Coach kann jeder dabei mithelfen, Resistenzen zu vermeiden. 

 
Zeichenfläche 5 Kopie 2.png

Richtig ist wichtig

Die Kampagne «Richtig ist wichtig» unterstützt Fachleute wie Laien bei der richtigen Anwendung von Antibiotika.

Zeichenfläche 5 Kopie.png

Apotheke finden

Der AB.Coach wird gemeinsam mit dem eigenen Apotheker durchgeführt. Finden Sie die Apotheke Ihres Vertrauens! 

Die wichtigsten Informationen
zur Antibiotika-Einnahme:

 
 

Hör auf deinen Arzt und Apotheker!


Nur mit Verschreibung
Antibiotika sollten ausschliesslich eingenommen werden, wenn ein Arzt oder eine Ärztin diese aufgrund einer bakteriellen oder parasitären Infektion verschrieben hat.

Bis zum Schluss korrekt einnehmen
Oft sind die Beschwerden bereits am zweiten Tag der Einnahme wesentlich besser oder sogar verschwunden. Das bedeutet, der Körper hat die Infektion unter Kontrolle, potente Reste der Bakterien sind jedoch noch vorhanden. Damit das Antibiotikum aber auch diese unschädlich machen kann, muss der Patient es noch so lange weiter einnehmen, wie es der Arzt empfohlen hat.

Anweisungen des Experten Verfolgen
Dauer, Rhythmus, Konzentration, Menge und Wirkstoff müssen möglichst exakt eingehalten werden, um den Therapieerfolg zu fördern und die Resistenzbildung zu vermeiden.

 

Interaktionen und Nebenwirkungen


Nebenwirkungen beachten
Da Breitspektrum-Antibiotika ebenso gesunde Bakterien beeinträchtigen, kann es bei gewissen Antibiotika zu Schwindel, Übelkeit und erbrechen kommen.

Auf Alkohol verzichten
Alkohol sollte man während der Antibiotikatherapie vermeiden, weil die begleitende Entzündung die Durchblutung im Körper intensiviert und sich der Alkohol dadurch viel schneller verteilt.

Probiotika für Magen und Darm
Der Wirkstoff kann nützliche Bakterien im Darm (bei Frauen auch in der Scheide) zerstören. Das führt öfters zu Durchfall und Scheidenpilz.

Wechselwirkungen mit Medikamenten
Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach weiteren möglichen Reaktionen, Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten (z.B. Antibaby-Pille) und prophylaktische Produkte für die Vermeidung von Nebenwirkungen.

Beeinträchtigung durch Lebensmittel
Gewisse Lebensmittel können die Wirkung der Antibiotika beeinträchtigen. Auf Milch, kalziumreiches Mineralwasser und Grapefruit, sollte während der Therapie verzichtet werden.